Butter bei die Fische

Was will die UWA?

Auf die Frage in Facebook, was die UWA besser mache, antworten wir gerne auch an dieser Stelle.

– Fangen wir damit an, dass nach Recht und Gesetz gehandelt werden soll. Die Findungskommission bspw. war von vorne bis hinten widerrechtlich. Es wurde verstoßen gegen das GG, NKomVG, Niedersächsisches Wahlgesetz, Parteiengesetz, Vergaberichtlinien und noch einige mehr. Informationen finden Sie auf dieser Webseite. Weitere Rechtsverstöße, wie z.B. die Besoldung von leitenden Mitarbeitern kommen häufig vor. Die Entscheidungen der Kommunalaufsicht bestätigen dies.

– Fahren wir fort mit nachhaltiger Planung: wie kann es sein, dass z. B. bei Kindergärten regelmäßig räumliche Engpässe entstehen? Die Bauplanung sieht den Zuzug einer bekannten Zahl von Familien vor, d. h. bereits in der Planungsphase sollten auch die zukünftig hinzugezogenen Familien berücksichtigt werden und in der Infrastruktur berücksichtigt werden. Dies ist auf lange Sicht wirtschaftlicher und mit weniger Ärger für Eltern und Kinder, aber auch Verwaltung behaftet.

– Es geht weiter mit der aktuellen Situation: durch die neuen Baugebiete wird die Einwohnerstruktur jünger, es wohnen mehr Kinder und Jugendliche hier. Entsprechend sollten mehr Angebote für diese Altersgruppen geschaffen werden, um die SG Apensen nicht irgendwann zu einer Schlafgemeinde werden zu lassen, sondern einer SG, in der Menschen sich gerne aufhalten.
In diesem Zusammenhang nenne ich auch ein Dorfgemeinschaftshaus. Lesen Sie hierzu den Artikel auf unserer Webseite unter “Service”… Hier wird deutlich, welch große Bedeutung das Gemeinschaftsleben für die Bewohner hat.
Wir verstehen nicht, wie in einer für die Gemeinde Apensen finanziell prekären Lage ohne Not 320.00 Euro aus der Steuerkasse für eine Schützenhalle ausgegeben wurden und der TSV Apensen bei Unterkünften seit Jahren improvisieren muss.
Die UWA schlug vor, eine Begegnungsstätte für Schützen, Sportler und Dorfbewohner zu schaffen. Die Nutzung einer gemeinschaftlichen Einrichtung wäre intensiver, die Kosten im Verhältnis geringer gewesen.

Butter bei die Fische!

Wir streben an, diese Missstände zu beseitigen.
– Wir wollen die Einhaltung von Recht und Gesetz sicherstellen, damit auch den Klüngel unterbinden. Hierfür ist die Samtgemeindebürgermeisterin zuständig. Dies schließt ein, sich auch gegen politische Machtzentren zu erheben (wer uns kennt, weiß, wen wir meinen) und Recht und Gesetz durchzusetzen.

– Wir wollen eine nachhaltige und vorausschauende Bau- und Infrastrukturplanung, dadurch langfristig den Haushalt entlasten und den Bürgern weniger Ärger bescheren. Dazu gehört, nicht nur für den aktuellen Bedarf, sondern für die Zukunft zu planen und zu bauen. Stückwerk kostet mehr Steuergelder!

– Wir wollen ein bürgerfreundliches Dorf entwickeln, in dem Sie und alle anderen Bürger gerne leben, weil es gute Kultur- und Freizeitangebote sowie eine sich entwickelnde Dorfgemeinschaft gibt. Es gibt hier viele tolle Menschen mit interessanten Fähigkeiten und Talenten, die in einer guten Dorfgemeinschaft gemeinsam wahrgenommen werden können. Übrigens gehört auch ein Osterfeuer in Apensen dazu…

– Wir wollen eine kinder- und jugendfreundliche Samtgemeinde schaffen. Bei Kindergärten und deren Ausstattung darf nicht gespart werden. Kinder sind die Zukunft und haben mehr Aufmerksamkeit verdient, als eine Schützenhalle! Darüber hinaus muss analysiert werden, warum wir eine der Gemeinden mit den höchsten Kita-Gebühren sind. Unser Ziel ist, die Kita-Gebühren zu senken, gleichwohl den Standard zu erhöhen.
Wir sind davon überzeugt, dass durch eine engere Zusammenarbeit und bessere Kommunikation mit allen Beteiligten – Kita-Personal – Eltern – Verwaltung – Politik noch viel Potential zu entdecken ist.

– Wir wollen transparent sein und die Bürger mitnehmen, d. h. darauf achten, dass nur Themen die nach §64 NKOMVG nichtöffentlich sein müssen, nicht öffentlich sind. Regelmäßig reichen wir Eingaben bei der Kommunalaufsicht ein, da Themen, die in die Öffentlichkeit gehören, aus politischen Gründen nichtöffentlich behandelt werden und die Bürger anschließend vor vollendete Tatsachen gestellt werden. Hierzu gehörte übrigens auch das o. g. Vorgehen bzgl. der Findungskommission.

– Wir wollen Verlässlichkeit und nicht politische Willkür. Hierzu gehört, dass Zusagen gemacht und eingehalten werden. Wir erinnern in diesem Zusammenhang an Herrn Suhr, der vor den Kita-Eltern in Beckdorf versprochen hat, dass der Bau des Beckdorfer Kindergartens verzugslos beginnen würde. Was tatsächlich passiert, sehen wir aktuell.

– Wir wollen, dass die Politiker wieder als Sprachrohr der Bürger agieren, hierfür – und nur hierfür – sind sie gewählt worden. Alle UWA-Mitglieder und Ratsleute verurteilen aufs Schärfste, dass die Politik in unserer Samtgemeinde sich durch ihr Verhalten, durch ihre Entscheidungen und durch Intransparenz immer weiter von den Bürgern entfernt.

– Wir wollen Angst vor persönlichen Nachteilen zu einem NoGo machen. Mir sind hier viele Menschen persönlich bekannt, die sich nicht trauen, ihre Meinung zu äußern aus Angst vor Nachteilen durch Politik und/oder Verwaltung. Dies ist im höchsten Maße undemokratisch und darf nicht vorkommen. Jeder soll offen und kritisch seine Meinung einbringen dürfen, ohne Nachteile befürchten zu müssen.

– Wir wollen, dass der Haushalt wieder ins richtige Fahrwasser kommt. Wir haben hohe Steuereinnahmen, die wirtschaftlicher verwaltet werden müssen. Haushalts-Katastrophen wie der Bau der Feuerwehrgerätehäuser, die Winterdienstumfrage, die Headhunterkosten u.v.m. dürfen nicht mehr vorkommen.

– Viele Missstände entstehen durch zu komplexe Entscheidungs- und Kommunikationsstrukturen. Die Samtgemeinde sollte zur Einheitsgemeinde werden und die Bürger durch einen Rat vertreten werden. Entscheidungen könnten schneller gefällt, effizienter kommuniziert und mit geringeren Verlusten umgesetzt werden. Ein häufig genannter Verlust der Gemeindeidentitäten ist m. E. nicht zwangsläufig. Aus wirtschaftlicher und organisatorischer Sicht in unseren Augen die einzige Möglichkeit, zukunftsfähig zu bleiben.

Soweit die wichtigsten Punkte.

Alle genannten Themen müssen näher betrachtet, mit Prioritäten versehen und in eine Strategie gegossen werden.

Sie finden in Kürze auf unserer Webseite und auf FB Termine von Frau Beckmann-Frelock, die sich sehr über ein persönliches Gespräch mit Ihnen und allen anderen Interessierten freut. Petra beantwortet Fragen auch gerne per E-Mail: petra@wir-sind-apensen.de

Selbstverständlich stehe auch ich jedem für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.

Ich kann nur jeden auffordern, sich einzubringen. Mitmachen heißt mitbestimmen.

Meine E-Mailadresse lautet stefan@wir-sind-apensen.de und ich lade jeden herzlich auf ein Gespräch ein.
Gerne auch in der Gruppe bei einem kühlen Getränk.


Viele Grüße


Stefan Reigber

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