Eine Apenserin kandidiert

Quelle: Kreiszeitung Wochenblatt vom 26.03.2019

Autor: Alexandra Bisping

Visionen für Apensen mit dem nötigen Know-how im Gepäck: Samtgemeinde-Bürgermeisterkandidatin Petra Beckmann-Frelock hat viele vor
Visionen für Apensen mit dem nötigen Know-how im Gepäck: Samtgemeinde-Bürgermeisterkandidatin Petra Beckmann-Frelock hat viele vorhochgeladen von Alexandra Bisping

Petra Beckmann-Frelock (UWA) hat bewirbt sich um Amt des Samtgemeinde-Bürgermeisters

ab. Apensen. Sie ist gut vernetzt in der Samtgemeinde und sie bringt als studierte Diplom-Verwaltungswirtin das nötige Rüstzeug mit: Petra Beckmann-Frelock (37), Mitglied der Unabhängigen Wählergemeinschaft Apensen (UWA), hat zur Wahl des Samtgemeinde-Bürgermeisters in Apensen ebenfalls ihren Hut in den Ring geworfen. Zum Rückzug von Kandidat Jan Gold (CDU) sagt sie: “Schade, dass er nicht mehr kandidiert. Die Wähler hätten sich zwischen drei völlig unterschiedlichen Bewerbern entscheiden können. Das wäre spannend geworden.” Petra Beckmann-Frelock tritt am 26. Mai gegen die noch amtierende Nottulner Bürgermeisterin Manuela Mahnke (54, SPD) an.

Vertreter aller Gemeinden an einen Tisch holen möchte Petra Beckmann-Frelock und über das sprechen, was wichtig ist: “Wir müssen gemeinsam in die Zukunft schauen, aber nicht kurzfristig, sondern über einen Mindestzeitraum von zehn Jahren”, sagt sie über ihre Pläne, würde sie die Wahl zur Samtgemeinde-Bürgermeisterin gewinnen. Die gebürtige Leipzigerin zog 2010 nach Nindorf, seit Juni 2018 wohnt sie in Apensen. Durch ihre beiden Töchter, zehn und sieben Jahre alt, kennt sie sehr viele Eltern – und die begrüßen ihre Kandidatur. Viele wünschten sich einen Wechsel und frischen Wind im Rathaus und hätten bereits ihre Unterstützung signalisiert. 

Über eine Kandidatur zur Samtgemeinde-Bürgermeisterin hätte sie schon länger nachgedacht. “Mein Entschluss kam mit der Headhunter-Geschichte”, erzählt die Betriebsprüferin, die bis zum Dezember vergangenen Jahres parteilos war. “Wer sich mit Verwaltungsrecht und allem, was dazugehört, auskennt, hätte eigentlich wissen müssen, dass eine Kandidatensuche so nicht funktioniert.” Dazu habe sich herauskristallisiert, dass die Vorstellungen der UWA deckungsgleich mit ihren eigenen seien, so Petra Beckmann-Frelock. So sei sie Ende vergangenen Jahres in die Wählergemeinschaft eingetreten. 

Was auf die Agenda eines Samtgemeinde-Bürgermeisters gehört, ist neben Themen wie Kinderbetreuung und Sanierung des Nindorfer Feuerwehrgerätehauses natürlich auch der defizitäre Haushalt. “Die wichtige Frage ist: Wie bekommen wir Geld in die Kasse? Wir müssten den Gürtel enger schnallen, was nicht geht – denn wir haben Zuzug, durch den Handlungsbedarf entsteht.” Darum sei wichtig, dass ein Samtgemeinde-Bürgermeister “nicht nur Verwaltung kann – er muss auch Visionen entwickeln können”. Und dürfe dabei Planungen nicht außer Acht lassen. “Kitaplätze müssen unbedingt eingeplant werden, bevor neu gebaut wird.” 

Auch die Senioren will Petra Beckmann-Frelock bei ihren Visionen im Auge behalten. “Viele leben alleine, das Haus ist zu groß geworden. Sie ziehen nach Buxtehude. Diesen Menschen möchte ich etwas kleines Adäquates bieten, das zu ihren Ansprüchen passt.”
Die vielfältigen Aufgaben einer Verwaltungschefin liegen ihr, sagt Petra Beckmann-Frelock. Dass sie sich in Apensen stark engagieren möchte, habe auch mit der Größe zu tun. Beckmann-Frelock: “Der Reiz in dieser Samtgemeinde ist für mich, dass man sich sehr gut einbringen und Dinge bewegen kann.”

Mehr zu Petra Beckmann-Frelock 
Petra Beckmann-Frelock (37) hat ihren Verwaltungswirt an der Fachhochschule der sächsischen Verwaltung abgelegt. 2004 wurde sie mit 21 Jahren als Betriebsprüferin beim Finanzamt in Stade tätig. Bis 2012 war sie dort vollzeitbeschäftigt, arbeitete dann bis 2015 parallel zu ihrer Elternzeit als Tagesmutter. Seit Ende 2015 ist sie wieder als Vollzeitkraft beim Stader Finanzamt. Da sie sich nicht in einem Beamtenverhältnis befindet, kann sie gemäß Tarifvertrag ihr Arbeitsverhältnis im Falle einer Wahl ruhen lassen. Petra Beckmann-Frelock engagiert sich seit drei Jahren sozial im Hamburger Winternotprogramm und gibt dort Essen an Obdachlose aus. In den Sommermonaten ist sie im Ruschwedeler Schwimmverein als Aufsicht tätig. Die Kandidatin lebt mit ihren beiden Töchtern und ihrem Lebensgefährten in Apensen.

One thought on “Eine Apenserin kandidiert

  1. Ich bin gebürtig dort aus der Gegend und habe sehr gute Kontakte.

    Manuela Mahnke ist wohl in Nottuln nie angekommen und ihre Auftritte seien mehr als peinlich. Sie hat in Nottuln NICHTS zustande gebracht, weswegen sich das 2015 gegründete Bündnis auch 2017 schon aufgelöst hat (selbst die Grünen sind der CDU zur Seite gesprungen, um sie loszuwerden, siehe hier

    https://gruene-nottuln.de/aktuelles/expand/677156/nc/1/dn/1)

    Unter der MitarbeiterInnen lächszt man wohl schon seit Jahren. Hier mal ein Auszug aus dem was man aus dem Rathaus hört:

    – keine Bürgersprechstunden
    – hat IMMER jemanden dabei in Terminen (muss wohl mit der Ahnungslosigkeit zusammen hängen…)
    – Ihre persönliche Sekretärin ist von E5 auf E8 befördert worden, obwohl sich am Aufgabenbereich nichts geändert hat !!!
    – hat in Nottuln KEIN EINZIGES PROJEKT abgeschlossen, wie den Medien zu entnehmen ist
    – kann sich wohl nicht einmal gegen ihre Beigeordnete durchsetzen
    – unter ihrer Amtszeit sind wohl 4 Fachbereichsleiter (!) und etliche Mitarbeiter gegangen

    Hier mal beispielhaft ein Artikel aus Nottuln. Wie peinlich ist das denn bitte??? Die wird unseren Finanzhaushalt mit ihrer Ahnungslosigkeit sprengen…

    https://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Coesfeld/Nottuln/3509098-Stellungnahme-der-Buergermeisterin-Ja-vielleicht-waren-wir-alle-zu-naiv

    Am meisten musste ich übrigens lachen, als ich ihre Begründung gelesen habe, weswegen sie überhaupt nach Apensen möchte. “Der Liebe wegen…”. Ihre Liebe wohnt – soweit ich weiß – aber nicht einmal in der Nähe von Apensen und noch im letzten Jahr soll sie Bestrebungen gehabt haben sich in Cuxhaven aufstellen zu lassen. Nur wollte die SPD sie dort nicht haben.

    Weswegen sie sich in Apensen aufstellen lassen will dürfte eher damit zu tun haben, dass es in Niedersachsen andere Voraussetzungen gibt als in NRW was die Pensionsanprüche bei einer Abwahl angeht.

    Jaja, der Liebe wegen …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.