Bürgermeisterin-Abwahl wurde abgeblasen

Quelle: Kreiszeitung Wochenblatt

Anmerkung UWA: Wer dachte, mit dem angedrohten Abwahlverfahren sei der Gipfel der Schamlosigkeit erreicht, wird abrupt wieder auf den Boden der Realität geholt. Rolf Suhr versucht, seine Wissenslücken im Bereich der Protokollerstellung zu verschleiern und spricht zum wiederholten Male, fälschlicherweise von “Protokollfälschung”. Frau Siedler-Thul will entgegen der vielfach geäußerten Forderung der Bürger nach Ruhe in der Samtgemeinde, die bekannte Kampagne gegen Petra Beckmann-Frelock fortsetzen. Auf die Rückkehr zu einer konstruktiven Ratsarbeit müssen die Bürgerinnen und Bürger somit offensichtlich noch warten.

sla. Apensen. Da der Apensener Samtgemeinderat schon seit längerem unzufrieden mit der Arbeit der Samtgemeinde-Bürgermeisterin Petra-Beckmann Frelock (UWA) ist, hatten die drei Fraktionsvorsitzenden Christian Wilkens (CDU), Karin Siedler-Thul (SPD) und Frank Buchholz (FWG) der Samtgemeinde-Bürgermeisterin bei einem Gespräch am 20. Oktober den Rücktritt nahegelegt oder ansonsten die Einleitung eines Abwahlverfahrens angekündigt (das WOCHENBLATT berichtete). Doch dem Samtgemeinderat fehlt voraussichtlich eine 3/4-Mehrheit, um die Bürgermeisterin abzuwählen.
“Wir haben die Vorgehensweise von Anfang an nicht mitgetragen, obwohl wir mit der Arbeit der Bürgermeisterin sehr unzufrieden sind. Es entspricht aber nicht unserem Demokratieverständnis, denn die Bürgermeisterin wurde nun mal von den Bürgern gewählt”, sagte dazu Peter Löwel von den Grünen bereits kürzlich gegenüber dem WOCHENBLATT. Auch andere Ratsmitglieder bemängeln die Arbeit von Beckmann-Frelock, wie etwa Sauensieks Bürgermeister Rolf Suhr (CDU).Insbesondere im Hinblick auf die Kita-Gebühren kritisiert dieser, dass die Sauensieker Eltern seit August nicht über die ausgesetzten Kitagebühren informiert wurden. Zudem habe die Samtgemeide-Bürgermeisterin gegen Ratsbeschlüsse verstoßen und Eingriffe in die Protokolle vorgenommen.
“Für eine benötigte Mehrheit beim Abwahlverfahren fehlt uns aber letztlich die Stimme der Grünen”, sagt Karin Siedler-Thul. Daher habe man sich schließlich entschieden, kein Abwahlverfahren einzuleiten.
Andererseits sei man es leid, dass die Negativ-Schlagzeilen immer zu Lasten des Rates gingen. “Wir haben der Bürgermeisterin lange eine Chance zur Einarbeitung gegeben, doch nach anderthalb Jahren gibt es bei ihr immer noch zu viele Defizite, über die die Bürger aber nicht ausreichend Bescheid wissen”, sagt Karin Siedler-Thul.
Aus diesem Grund will man künftig die Bürgerinnen und Bürger ausführlicher über die Fehler der Samtgemeinde-Bürgermeisterin informieren, so Siedler-Thul.

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